Ich unterhalte mich gerade mit einem Freund über ein spannendes Thema und habe eine Idee. Also mache ich das naheliegenste und nehme mein iPhone aus der Hosentasche, entsperre es und … fünfzehn Sekunden später bin ich in der Wetter App, weiß nicht mehr, worüber mein Freund da spricht und auch nicht, warum ich das Handy in der Hand habe. Kennst du das?

Smartphones sind super nützliche Tools. Jetzt kommt das große Aber: die Apps sind darauf ausgelegt, deine Aufmerksamkeit bei sich zu halten. Und zwar alle. Daher passiert es auch regelmäßig, dass wir von den Apps, die noch offen sind so abgelenkt werden, dass wir vergessen, was wir eigentlich wollten.
Hier kommt das Notizbuch ins Spiel. Ich habe seit mehreren Jahren immer ein ca. DIN A6 großes Notizheft bei mir. Und es macht mir Spaß, dort hinein zu schreiben. Vor allem in Gesprächen schätze ich es, dass es mich nicht ablenkt. Und es passiert noch etwas anderes: wenn Menschen merken, dass ich mir handschriftlich Notizen mache, dann fühlen sie sich gewertschätzt und versuchen, noch mehr schlaue Sachen zu sagen.
Ich nutze das Notizheft als einzigen Ort für meine Notizen, damit sich mir nie die Frage stellt: in welcher App war das jetzt?!
Weil ich meine Notizen nicht nur mache, um das Heft voll zu kriegen, ist es für mich sehr wichtig, alle Informationen an einem Ort zu haben und später auch zu nutzen. Dafür übertrage ich die Notizen, die ich behalten möchte in einen digitalen Zettelkasten – was das ist und wie das funktioniert, erzähle ich dir später in einem anderen Beitrag.
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