Ich lese Bücher nicht, um sie zu beenden.
Ich lese sie, um von ihnen zu lernen.
Wie oft habe ich schon bewegende Bücher gelesen, deren Ideen mich inspiriert haben, nur um die Kernbotschaft zu behalten, aber die Details zu vergessen?
Wie oft habe ich im Studium quer gelesen und die relevanten Stellen nie wiedergefunden?
Ich mag es nicht, in Büchern rum zu malen. Notizen habe ich mir überall verteilt gemacht. Deshalb sind die Inhalte früher nur in meinem Kurzzeitgedächtnis geblieben und ich ärgere mich heute immer wieder, wenn ich Gedanken nicht mehr klar zusammen kriege.
Seit über einem Jahr mache ich es anders:
– Jedes Buch, das ich zu lesen beginne, bekommt einen Eintrag in meinem Zettelkasten
– Ich notiere mir Autor, Verlag, ISBN, Erscheinungsjahr, Beginn des Lesens und mehr
– Während des Lesens notiere ich mir – mit der Seitenzahl – Stellen die mir gefallen oder fasse Gedanken in eigenen Worten zusammen
– Nachdem das Buch komplett gelesen ist, schaue ich die Notizen nochmal durch und übertrage sie zum Teil in meinen digitalen Zettelkasten
Im Unterschied zu früher weiß ich so genau, wo im Buch ich etwas gefunden habe und wie ich an die Stelle zurückfinde. Und es hat sich schon einige Male bezahlt gemacht. Wenn ich z. B. etwas zitieren möchte, finde ich alle wichtigen Angaben.

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